Einheit 1-2: Basics & Diabetes

A Seminareröffnung: Begrüßung, Vorstellung, Organisatorisches. Klärung der Motivation.

B Motivation: Hilfeleistung ist Pflicht (§ 323c StGB). Versicherungsschutz über BG.

C Lebensbedrohliche Störungen: Bewusstsein (Ansprechen), Atmung (Sehen/Hören/Fühlen).

D Rettungskette: Absichern -> Notruf -> Erste Hilfe -> Rettungsdienst -> Klinik.

E Gefahrenbereich: Eigenschutz! Rettung per Rautek-Griff.
NOTRUF & SCHLAGANFALL Fall: Sturz von Rampe

Kollege stürzt, ist kurz weggetreten und klagt über starke Schmerzen.

Notruf 112 absetzen (Wo, Was, Wieviele, Welche, Warten). Person betreuen und Wärmeerhalt.
Fall: Schlaganfall-Verdacht

Ein Mann kann beim FAST-Test das Gesicht nicht symmetrisch verziehen.

Sofort Notruf! Oberkörper hochlagern. Bewusstsein ständig prüfen.
DIABETES (ZUCKERKRANKHEIT)
[Hier: Grafik Symptome Unterzucker]
Fall: Aggressiver Kollege

Diabetiker wirkt plötzlich zittrig, kaltschweißig und reagiert aggressiv.

Maßnahme: Zucker geben (Cola, Saft, Traubenzucker).
Wichtig: Im Zweifel immer Zucker! Zu viel schadet kurzfristig nicht, zu wenig kann tödlich sein.
Fall: Bewusstlose Frau

Diabetikerin bricht zusammen, reagiert nicht auf Ansprache, atmet aber.

Maßnahme: Notruf 112. Stabile Seitenlage.
Wichtig: Nichts einflößen! Kein Insulin spritzen!
KRAMPFANFALL Fall: Großer Anfall

Person stürzt im Flur und zuckt rhythmisch am ganzen Körper.

Gefahrenquellen entfernen, Kopf polstern. Nicht festhalten. Nach Anfall: Stabile Seitenlage.